2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 21.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 8 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Das Ende …

Wie schon im Jahr 2008 wird auch diesmal auf dieser Seite das Bloggen eingestellt. 😦

Aber wie schon damals gehts auch diesmal

 HIER

zu „obacht! – reloaded“, dort wird weiter gebloggt!

Ciao und vielen Dank für´s Mitlesen!

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Die 1. Gemeinderatssitzung

Die Vorfreude auf diesen Tag war riesig, mit Spannung blickten die neuen und sicherlich auch die wieder gewählten Gemeinderäte der konstituierenden Sitzung entgegen. Der Saal war proppevoll, die Presse zahlreich vertreten.

Wer nicht schon um 19:15 Uhr im Rathaus war wurde unten von einem Herren in roter Hose und blauem Sakko empfangen. Leider kein Begrüßungskomitee der Verwaltung, sondern der Ex-Kandidat, „Rein-in-die-Kartoffeln-raus-den-Kartoffeln“-Kurzzeitrat, aber immer noch Autor und Verfasser, sowie genüsslich aus dem Steinkrug Trinkende, gutes und günstiges Essen im Hinterland Liebende, immer weniger durch Dießen Flanierende, sich von der Welt vollkommen Unverstandene und seit neuestem Schilder Entwerfende Dr. A. Dill stand wie von der Watchtowercompany dort eigens platziert und hieß die Räte, Presse und interessierten Bürger mit einem selbst (?) gebastelten Schild „willkommen“. Oder eben auch nicht.

Nachdem sich der Saal komplett gefüllt hatte lief er als eine Art „Taferlbua“ als Letzter ein. Auch dies entbehrt nicht einer gewissen Komik, denn eigentlich läuft der Taferlbua ja vor der Musik. 😉 Im Sitzungssaal angekommen setzte er seinen „Schildbürgerstreich“ (Anm.d.Red.: Danke Kuhlix!) fort, den restlichen Verlauf konnte man in allen regionalen und lokalen Zeitungen lesen.

Die Stimmung im Saal war entsprechend der Kleidung der bis dato im Mittelpunkt stehenden Person bunt gemischt und kann von „entsetzt“ über „schenkelklopfend lachend“ bis hin zu „fremd schämen“ und „Mitleid empfinden“ beschrieben werden. Mit etwas Abstand bin ich auch etwas zornig, denn die konstituierende Sitzung findet nun mal nur alle sechs Jahre statt und ist gerade für neu gewählte Gemeinderäte/innen etwas besonderes. Das sich ein vom Volk gewählter, dann aber sogar seine Wähler verprellender „Kasperl“ (Zitat SZ-Artikel vom 07.05.14) in dieser Art und Weise in den Vordergrund spielt, macht mich mittlerweile echt sauer. Eine Unverschämtheit dem Ehrenamt gegenüber, aber wie schon öfters geschrieben – „es passt einfach ins Gesamtbild!“

Da ich ihm nun selbst auch wieder, aber sicherlich das letzte mal, eine kleine Plattform besorgt habe, berichte ich nun von den wirklich wichtigen Dingen die am 05.05. beschlossen wurden:

Zweiter Bürgermeister bleibt Peter Fastl (Freie Wähler), der sich bei 3 ungültigen Stimmzetteln mit 16:6 gegen Hannelore Baur (SPD) durchsetzte. Vertreterin der beiden Bürgermeister wird wohl wie bisher die „älteste Gemeinderätin“, also Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) sein.

Die Ausschüsse werden um je einen Sitz erhöht, somit haben CSU, Freie Wähler und Dießener Bürger im Finanz- und Bau-und Umweltausschuss jeweils zwei Sitze, der Rechnungsprüfungsausschuss wird mit 6 Sitzen (einen je Fraktion) ausgestattet.

Folgende Gemeinderäte sind neben Bürgermeister Herbert Kirsch im Bau- und Umweltaussschuss vertreten: Edgar Maginot und Alban Vetterl (CSU), Peter Fastl und Johann Vetterl (Freie Wähler), entgegen anderslautender Berichte hat Michael Hofmann (Bayernpartei) doch weiterhin einen Sitz im Bauausschuss, da die Dießener Bürger neben Franz Kubat eben jenen in eben diesen berufen haben. Wer hat da von wem abgeschrieben? Das Gremium vervollständigen: Tobias Hauser (Grüne), Volker Bippus (UBV) und Erich Schöpflin (SPD).

Den Finanzausschuss bilden: Susanne Plesch, Johannes Grosser (beide CSU), Antoinette Bagusat und Marianne Scharr (Dießener Bürger), Frank Fastl und Robert Lotter (Freie Wähler), Stephan Wilkening (Grüne), Michael Behrendt (UBV) und Hannelore Baur (SPD). Im Rechnungsprüfungsausschuss sitzen: Johannes Grosser, Marianne Scharr, Frank Fastl, Stephan Wilkening, Michael Behrendt und Hannelore Baur. Der/die Vorsitzende(r) wird in den nächsten Sitzung am 12.05. gewählt.

Im Anschluss wurden die Referenten gewählt. Bis auf wenige Ausnahmen verliefen die Abstimmungen zügig, begonnen wurde mit dem Referenten für Land- und Forstwirtschaft, Jürgen Zirch (CSU) behält seinen Posten. Beim zweiten Punkt „Feuerwehrreferent“ ging es munter hin und her, nachdem Kirsch die amtierende Feuerwehrreferentin Hannelore Baur (SPD) vorgeschlagen hatte, diese aber abgelehnte, ihrerseits Thomas Hackl von den Freien Wähler vorschlug, der ebenfalls verzichtete, anschließend Franz Kubat (DB) einen weiteren erfolglosen Versuch Richtung Hannelore Baur unternahm, deren zweite Nominierung in Robert Lotter (FW) auch keinen Abnehmer fand, wurde mit 23:2 Stimmen Johann Vetterl von den Freien Wählern als neuer Feuerwehrreferent gewählt.

Die weiteren Referenten im Kurzdurchlauf:

Wohnungsangelegenheiten: Erich Schöpflin (SPD)
Tourismus: Edgar Maginot (CSU)
Jugend: Stephan Wilkening (Grüne); Michael Fuchs-Gamböck unterlag deutlich
Senioren: Susanne Plesch (CSU)
Schule und Kindergarten: Beatrice von Liel (DB)
Kultur: Kathrin Kubat (SPD); Michael Fuchs-Gamböck (parteilos) unterlag erneut deutlich
Sport: Volker Bippus (UBV)
Wirtschaft und Gewerbe: Thomas Hackl (Freie Wähler); 19:6 vs. Michael Hofmann (BP)
Leader: Petra Sander (Grüne)
Breitband: Marianne Scharr (DB)
Neue Medien und Internet: Frank Fastl (Freie Wähler)

In die verschiedenen Zweckverbände wurden folgende Vertreter entsandt:
Sparkasse: Antoinette Bagusat (DB)
Wasserversorgung Ammersee-West: Herbert Kirsch (DB), Johann Alban Vettel (FW, CSU), Beatrice von Liel (DB)
Künstliche Besamung: Johann Vettel (FW), Marianne Scharr (DB) und Jürgen Zirch (CSU)
Tourismusverband 5-Seen-Land: Herbert Kirsch (DB) und Edgar Maginot (CSU)
Kommunale Verkehrsüberwachung Oberland: Herbert Kirsch (DB)

Was war sonst noch?
Vor der Sitzung wurde ein nettes Foto mit dem kompletten Gremium gemacht, die neuen Gemeinderäte/innen wurden vereidigt und Michael Fuchs-Gamböck trat aus der Liste Zukunft für Dießen aus, ist ab sofort als Parteiloser im Gremium vertreten und möchte einen Kulturausschuss ins Leben rufen.

In der nächsten Sitzung am 12.05. wird unter anderem die/der Vorsitzende(r) des Rechnungsprüfungsausschuss gewählt und die neue Geschäftsordnung beschlossen. Anpfiff ist wie immer um 19:30 Uhr, diesmal stehen hoffentlich von Beginn an die wichtigen Dinge des Gremiums im Vordergrund.

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Ein Abschiedsgruß?

Der Ex-Kandidat, Kurzzeitrat aber immer noch Autor und Verfasser gibt seit längerer Zeit ein Statement, in dem auch ich einen Platz finde, ab. Diesmal zur Nacht vom 30. April auf den 1. Mai … vielleicht schon eine Art Abschiedsgruß?

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#weareallmonkeys

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Fortbildung…

Grundlagen der Bayerischen Kommunalpolitik in Kochel am See. Schee…

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Der Kandidat…

… ist jetzt nicht mal mehr Rat. Irgendwie schad.

Ach ja…

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Auf zum anderen Ufer

Fährverbindung nach Herrsching kommt!

Der Dießener Wahlkampf schlug nicht nur im Luftkurort selbst hohe Wellen, sondern drang auch bis in die Hinterzimmer der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung vor. Dort war man anscheinend von der Idee einer ganzjährigen Fährverbindung nach Herrsching so begeistert, dass die sonst sehr langsamen Mühlen im Eiltempo eine Art „Vorerlaubnis“ für einen solchen Betrieb erteilt haben.

In der eMail an die Verwaltung wird von einer „längst überfälligen Veränderung“ gesprochen. Die Begeisterung scheint derart groß zu sein, dass sich die entsprechenden Stellen dort bereits um die Art der Beförderung gekümmert haben. Die geforderten Elektroboote können aufgrund der Wind- und Strömungssituation rund um den Ammersee nicht verwendet werden, aber das vom litauischen Designer Lukas Medeisis entwickelte AirFLoW, ein solarbetriebenes Luftkissenfahrzeug ist für den öffentlichen Nahverkehr auf diesem See geeignet. Das Fahrzeug bietet neben 39 Sitzplätzen für die Passagiere auch Raum für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Betrieben wird das Gefährt mit Hybrid-Motoren, die durch transparente Solarmodule auf dem laminierten Polycarbonat-Dach des Hovercraft mit Strom versorgt werden. Eine spannende Sache, die die beiden größten Gemeinden am Ammersee, zwischen denen es wohl schon immer eine Art Sympathieverdacht gegeben haben soll, theoretisch ab heute verbinden wird.

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Um den Coup noch entsprechend medienwirksam präsentieren zu können, gibt es wie bei der gestrigen Führung durch die JVA Landsberg durchsickerte, den spektakulären Plan den Bald-Neuhäftling Uli Hoeneß nicht wie vermutet in der Anstaltsmetzgerei, sondern als Skipper des Hovercraftbootes einzusetzen. Die Pressesprecherin der JVA sprach gestern davon, dass der „Insasse“ wohl aufgrund seines aktuellen Wohnortes entsprechende Referenzen vorzuweisen hätte. Aufgrund dieser Entwicklung wird der Fährbetrieb wohl erst einige Tage nach dem Haftantritt von Uli Hoeneß beginnen, Vermutlich wird der Start bis in den Mai hinein verschoben. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

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Wahlanalyse – Teil VII (Stichwahl Landrat)

Nach der letzten Entscheidung der Kommunalwahl 2014 lasse ich noch einmal kurz die Zahlen wirbeln. 🙂

Thomas Eichinger gewann gestern die Stichwahl zum Landrat deutlich mit 61,37% zu 38,63% gegen Markus Wasserle und tritt somit die Nachfolge des scheidenden Walter Eichner an.

Schon bei der Wahl vor 2 Wochen deutete sich ein Sieg Eichingers an, wobei eine schwache Wahlbeteiligung durchaus großen Einfluss auf das Ergebnis haben könnte.

Vor zwei Wochen war´s wie folgt:
Stimmberechtigte gesamt: 90.836
Wähler: 52.533
Wahlbeteiligung: 57,83%
Ungültige Stimmen: 795 (1,51%)
Gültige Stimmen: 51.738, wovon 24.989 auf Thomas Eichinger und 12.685 auf Markus Wasserle entfielen (Renate Standfest holte 10.613 und Hermann Dempfle 3.451 Stimmen)

Gestern hat der Landkreis so gewählt:
Stimmberechtigte gesamt: 90.732 (also 104 weniger)
Wähler: 36.519 (16.014 Leute gingen weniger zur Wahl!!!)
Wahlbeteiligung: 40,25%
Ungültige Stimmen: 476 (1,30%)
Gültige Stimmen: 36.043, wovon 22.205 auf Thomas Eichinger und 13.838 auf Markus Wasserle entfielen.

Wie hat Dießen gestern gewählt?

Von 8.349 Stimmberechtigten gaben nur 2.270 Wähler (16.03.: 4.854) ihre Stimme ab, dies entspricht einer mageren Wahlbeteiligung von 27,19% und ist damit die zweitschlechteste im ganzen Landkreis (Obermeitingen 27,09%).

Gaben am 16.03. noch 26,25% der Wahlberechtigten ihre Stimme im Wahllokal ab, so waren es diesmal nur 19,71%.

Noch dramatischer der Rückgang bei der Briefwahl. Den vor 2 Wochen noch stolzen 31,85% an Briefwählern standen am Sonntag um 18:00 Uhr gerade mal mickrige 7,48% gegenüber.

In Summe ging die Wahlbeteiligung von 58,10% auf die schon oben genannten 27,19% nach unten.

Das Ergebnis insgesamt fiel deutlich knapper aus als im gesamten Landkreis. Thomas Eichinger gewann dennoch mit 1.232 Stimmen (54,54%) zu 1.027 Stimmen (45,46%), die Markus Wasserle auf sich vereinen konnte.

Interessant dabei die Entwicklung in den einzelnen Wahllokalen. Konnte Wasserle am 16ten kein einziges Wahllokal in der Gemeinde gegen Eichinger gewinnen (Renate Standfest schlug Eichinger in den Wahllokalen „Rathaus“, „Jugendtreff“ und „COV“), siegte er nun im Rathaus (53,20% – 46,80%), im Jugendtreff (55,41% – 44,59%), noch deutlicher in St. Georgen (55,90% – 44,10%) und in Riederau (53,88% – 46,12%).
In den westlichen Ortsteilen siegte Eichinger deutlich:
Dettenhofen 57,76% – 42,24%
Dettenschwang: 74,84% – 25,16% und
Obermühlhausen 63,83% – 36,17%.
In der „COV“ (50,88% – 49,12%) lag Eichinger am Ende mit 5 Stimmen vor Wasserle. Bis auf das Briefwahllokal Nr. 4 (52,29% – 47,71%) gewann Eichinger alle, auch hier teilweise deutlich (z.B. 71,82% – 28,18%).

In den Wahllokalen lag Eichinger nur 32 Stimmen vor Wasserle (834:802), den Vorsprung holte sich der CSU´ler bei den Briefwählern (398:225).

Im gesamten Landkreis war vor 2 Wochen bis auf die „Heimatgemeinden“ von Renate Standfest (Utting) und Markus Wasserle (Windach) schwarz die dominante Farbe. Diesmal „schnappte“ sich der aus Schondorf stammende Eichinger auch die südliche Nachbargemeinde Utting.

In Utting ging die Wahlbeteiligung von 71,43% auf 41,01% zurück. Eichinger holte vor 2 Wochen 39,05% jetzt 62,41% (+ 23,36% entspricht einem prozentualen Zuwachs von 59,82%). Wasserle konnte sich von 14,24% auf 37,59% (+ 23,35% entspricht einem prozentualen Zuwachs von 163,97%) steigern.

In Windach lag Wasserle vor 2 Wochen hauchzart mit 5 Stimmen (36,90% – 36,64%) vor Eichinger, diesmal waren es glatte 80 Stimmen mehr für Wasserle (864:784), was in Prozenten einen Sieg in Höhe von 52,43% zu 47,57% bedeutet. Immerhin einen Stimmbezirk gewonnen. Die Wahlbeteiligung in Windach kann man getrost als überragend bezeichnen. Sie ging nur um 6,39% nach unten und lag am gestrigen Sonntag mit 59,03% immer noch über der Wahlbeteiligung in Dießen vor 2 Wochen (58,10%).

So, das war´s mit meinen Wahlanalysen. Es gäbe zwar noch so viel auszuwerten, aber mit der letzten Wahlentscheidung der Kommunalwahl 2014 solls jetzt auch gut sein, die nächste Wahl steht ja schon vor der Türe… 🙂

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Der (neue) ortsteilbezogene Gemeinderat

In Anlehnung an diesen Artikel nun die Aktualisierung für den 05.05.:

Ortsteilbezogene Gemeinderat

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